Was kostet ein Onlineshop?

Von Rami Moazzen, AdMaDe

Stand: 6 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt: Ein Onlineshop kostet einmalig für die Erstellung und danach laufend für Hosting, Wartung und Erweiterungen. Anders als eine Website kostet er auch mit jeder Bestellung: Der Zahlungsanbieter berechnet eine Gebühr pro Zahlung, der Paketdienst sein Porto pro Paket. Wie viel die Erstellung kostet, hängt vor allem von Ihrem Sortiment ab, von den Zahlungs- und Versandarten, den Sprachen und den Programmen, mit denen der Shop verbunden wird.

Wovon hängt der Preis eines Onlineshops ab?

Vor allem von Ihrem Sortiment und davon, was rund um den Verkauf von selbst laufen soll:

  1. Sortiment

    Jedes Produkt braucht Fotos, einen Text und einen Preis, oft auch Varianten wie Größe oder Farbe. Liegen die Daten schon als Tabelle oder in einem alten Shop vor, lassen sie sich meist übernehmen.

    Weniger Aufwand: Wenige Produkte

    Mehr Aufwand: Großes Sortiment mit Varianten

  2. Bezahlen

    Kunden kaufen eher, wenn sie zahlen können, wie sie es gewohnt sind, etwa mit Karte, PayPal oder Klarna. Jede Zahlungsart wird eingerichtet und getestet.

    Weniger Aufwand: Eine Zahlungsart

    Mehr Aufwand: Die Zahlungsarten, die Ihre Kunden kennen

  3. Versand

    Versandarten, Versandkosten und Lieferländer werden festgelegt. Auf Wunsch gehen Bestellungen von selbst an den Versand, etwa an DHL: Das Etikett entsteht aus der Bestellung, und Ihre Kunden bekommen ihre Sendungsnummer.

    Weniger Aufwand: Von Hand verschickt

    Mehr Aufwand: Automatisch an den Paketdienst

  4. Anbindungen

    Soll der Shop mit Programmen arbeiten, die Sie schon nutzen, etwa Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Newsletter, kommt jede Verbindung dazu. Dafür stimmen Bestand und Bestellungen dann überall.

    Weniger Aufwand: Ein Shop für sich

    Mehr Aufwand: Verbunden mit Ihren Programmen

  5. Sprachen und Länder

    Verkaufen Sie in mehreren Sprachen, braucht jede ihre Produkttexte, ihren Bestellablauf, ihre E-Mails und ihre Rechtstexte, auf Wunsch auch eigene Währungen und Versandzonen.

    Weniger Aufwand: Eine Sprache

    Mehr Aufwand: Mehrere Sprachen und Währungen

  6. Fotos und Texte

    Gute Produktfotos und klare Texte verkaufen mit, und einheitliche Fotos lassen das Sortiment ruhig wirken. Liefern Sie sie selbst, entfällt dieser Teil; sollen sie neu entstehen, sind sie eigene Posten.

    Weniger Aufwand: Von Ihnen geliefert

    Mehr Aufwand: Neu erstellt

  7. Design

    Eine angepasste Vorlage ist schneller fertig. Ein eigenes Design zeigt Ihre Marke, und am meisten zählt es auf Produktseite, Warenkorb und Kasse: Dort entscheidet sich, ob gekauft wird.

    Weniger Aufwand: Angepasste Vorlage

    Mehr Aufwand: Eigenes Design

Was für jede Website gilt, steht im Ratgeber Was kostet eine Website? Hier geht es um das, was einen Shop ausmacht.

Welche Kosten fallen einmalig, laufend und pro Bestellung an?

Einmalig zahlen Sie für die Erstellung, laufend für alles, was den Shop sicher und aktuell hält. Dazu kommen Gebühren, die mit jeder Bestellung entstehen und mit Ihrem Umsatz wachsen.

Einmaligbis zum Start

  • Planung und Design
  • Einrichtung des Shops
  • Produkte anlegen oder übernehmen
  • Zahlungs- und Versandarten einrichten
  • Anbindungen an Ihre Programme
  • Texte, Fotos und Übersetzungen
  • SEO zum Start

Laufendmonatlich oder jährlich

  • Hosting oder die Gebühr des Shopsystems
  • Domain und E-Mail-Postfächer
  • Wartung: Updates, Sicherungen, Überwachung
  • Erweiterungen mit laufender Lizenz
  • Support und Änderungen an Produkten
  • Auf Wunsch SEO und Anzeigen

Pro Bestellungwächst mit dem Umsatz

  • Die Gebühr des Zahlungsanbieters
  • Das Porto für den Versand
  • Bei manchen Shopsystemen ein Anteil am Umsatz

Bei uns stehen Erstellung und laufende Kosten getrennt im Angebot. Die Gebühren pro Bestellung legen Zahlungsanbieter und Paketdienst fest; Sie finden sie vorab in deren Preislisten. Hosting und Wartung rechnen wir monatlich oder jährlich ab, ohne Mindestlaufzeit.

Gemietetes oder eigenes Shopsystem: Was passt zu Ihnen?

Ein gemietetes Shopsystem bringt Server und Technik mit und kostet dafür eine monatliche Gebühr. Ein eigenes läuft auf einem Server Ihrer Wahl; um Technik und Updates kümmert sich dann Ihr Webstudio.

Gemietet, etwa ShopifyEigenes, etwa Woo­Commerce
Server und TechnikDer AnbieterDas Studio
UpdatesDer AnbieterDas Studio, mit Kontrolle danach
Laufende KostenMonatliche Gebühr an den AnbieterHosting und Wartung
Erweite­rungenApps aus dem Angebot des AnbietersVom Studio einge­richtet und gepflegt
Design und Ein­richtungDas StudioDas Studio
Produkte pflegenSie, auf Wunsch das StudioSie, auf Wunsch das Studio

Welches System passt, hängt von Ihrem Sortiment und Ihren Plänen ab. Wir bauen Shops zum Beispiel mit WooCommerce oder Shopify und schlagen im Angebot vor, was zu Ihnen passt. Mehr dazu unter Onlineshop erstellen lassen.

Was gehört in ein gutes Angebot für einen Shop?

Ein gutes Angebot nennt alle drei Arten von Kosten und ist so klar, dass Sie es mit einem anderen vergleichen können:

Angebot

  1. Der Umfang

    Wie viele Produkte angelegt werden, welche Zahlungs- und Versandarten, Sprachen und Anbindungen dazugehören und wer die Rechtstexte liefert.

  2. Der Preis für die Erstellung

    Er bezieht sich auf genau diesen Umfang, damit klar ist, was er abdeckt und was nicht.

  3. Die laufenden Kosten, getrennt

    Hosting oder Systemgebühr, Wartung und Lizenzen, wie abgerechnet wird und wie lange Sie gebunden sind.

  4. Die Gebühren pro Bestellung

    Welche Zahlungsanbieter und Paketdienste angebunden werden, damit Sie deren Gebühren vorab prüfen können.

  5. Der Zeitplan

    Wann der Shop online gehen soll und was Sie bis dahin liefern, etwa Produktdaten, Fotos und Versandregeln.

  6. Wem was gehört

    Nach dem Start sollten Ihnen der Shop, die Domain und alle Dateien gehören, und die Konten bei Zahlungsanbieter und Paketdienst sollten auf Ihren Namen laufen. Dann können Sie jederzeit wechseln.

Häufige Fragen

Was kostet ein Onlineshop im Monat?

Jeden Monat fallen Hosting oder die Gebühr des Shopsystems an, dazu Domain, E-Mail, Wartung und Lizenzen für Erweiterungen, auf Wunsch auch SEO. Hinzu kommen die Gebühren pro Bestellung, die mit Ihrem Umsatz wachsen.

Was kostet ein kleiner Onlineshop?

Ein kleiner Shop mit wenigen Produkten, einer Sprache und den üblichen Zahlungsarten ist ein überschaubares Projekt. Den Preis für genau Ihr Vorhaben bekommen Sie persönlich von uns, über unser Formular.

Wie viel Startkapital braucht man für einen Onlineshop?

Der Shop selbst ist nur ein Teil davon. Dazu kommen Ihre Ware, Verpackung und Versand, Werbung, damit Kunden den Shop finden, und die Rechtstexte. Planen Sie für die ersten Monate auch die laufenden Kosten ein, bevor die ersten Bestellungen sie tragen.

Welche Zahlungsarten sollte mein Shop anbieten?

Die, die Ihre Kunden kennen, etwa Karte, PayPal, Klarna, Apple Pay und Google Pay. Sie laufen über Anbieter wie Stripe, Mollie oder PayPal, und jeder Anbieter berechnet seine Gebühr pro Zahlung.

Kann mein Shop in mehreren Sprachen verkaufen?

Ja. Produkte, Bestellablauf, E-Mails und Rechtstexte gibt es dann in jeder Sprache, auf Wunsch auch mit mehreren Währungen. Ein Beispiel ist der Buchshop von Arwad, in dem Leser auf Deutsch, Englisch oder Arabisch kaufen, jeder in seiner Sprache.

Können Sie meinen bestehenden Shop übernehmen?

Ja, auch wenn wir ihn nicht gebaut haben: Wir übernehmen seine Pflege, ziehen ihn von Ihrem bisherigen Anbieter um oder erneuern ihn mit einem Relaunch.

Gehören mir Shop und Domain?

Bei uns ja: Nach dem Start gehören Ihnen der Shop, die Domain und alle Dateien. Achten Sie in jedem Angebot darauf, dass das so drinsteht.

Geschrieben von

Rami Moazzen, AdMaDe

Veröffentlicht am

Und was kostet Ihr Shop?

Im Formular wählen Sie den Onlineshop und geben an, wie viele Produkte es ungefähr werden. Eine grobe Zahl genügt.

  1. Was dürfen wir für Sie bauen?
  2. In welchen Sprachen?
  3. Wie viele Seiten ungefähr?
  4. Was soll dazukommen?
  5. Wann möchten Sie starten?